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Team Derscheid belegt wieder Podiumsplatz

Im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring fand mit dem 38. RCM DMV Grenzlandrennen der 6. Lauf zur Serie statt. Die VLN Langstreckenmeisterschaft ist Europas größte und populärste Breitensportrennserie bei der der Profifahrer auf den ambitionierten Amateur auf der wohl schwierigsten Rennstrecke der Welt, nämlich der altehrwürdigen Nürburgring Nordschleife trifft.

In der Serie ist ein Mercedes Benz SLS AMG GT3 genauso am Start wie auch ein seriennaher BMW E90 325i, wie er vom Team Derscheid Motorsport eingesetzt wird. Eine ausgeklügelte Punkteverteilung sorgt dafür das der Mercedes zwar, wie bei diesem Lauf geschehen, Gesamtsieger werden kann, aber das der Meister durchaus auch, wie das Team Derscheid in 2014 bewiesen hat, aus den kleinen Klassen kommen kann.

Das Meisterteam rund um Andrea und Rolf Derscheid war zu dem mit 160 Teilnehmern besetzten Lauf an den Nürburgring gereist. Der BMW war nach den Getriebeproblemen im letzten Lauf wieder sehr gut vorbereitet, was auch der positive Eindruck aus den Einstellfahrten am Freitagnachmittag vermittelte.

Die Klasse der seriennahen Tourenwagen bis 2500 ccm Hubraum war mit 10 Konkurrenten sehr gut besetzt. Wie immer nahm Michael Flehmer das Training auf und brannte unter vollem Einsatz mit 9:54 Minuten für die knapp 25 Kilometer lange Strecke auch eine Top Zeit in den Asphalt. Derscheid übernahm das Auto und rollte im Training nur noch die neuen Räder an. Die Ernüchterung trotz der Top Zeit griff dann aber schnell Platz, denn der Wettbewerb legte nach, so dass wir uns schlussendlich auf Startplatz 5 wiederfanden. Diese Zeit wäre in 2014 immer Startplatz 1 gewesen. Alle Klassenprobanden standen im Sekundenabstand in der Startaufstellung um uns herum.

Michael übernahm wie immer den Startturn. Zahlreiche Unfälle und die damit einhergehenden Gelbphasen rissen dann die hart kämpfende Gruppe immer weiter auseinander. Dabei konnte Michael ob seiner Erfahrung sich sehr schnell auf den 2. Platz vorschieben. Runde um Runde drehte der weiße BMW mit der Nummer 1 seine schnellen Runden. In Runde 9 war der erste Stopp angesagt. Das Fahrzeug wurde in einem schnellen Stopp getankt und wieder auf die Reise geschickt. Flehmer blieb am Steuer und drehte weiter konstant schnelle Runden, die uns einen knappen Vorsprung auf den 3. Platzierten brachten. Da es bei einem Langstreckenrennen, wie wir es fahren immer wichtig ist, die Gesamtdistanz im Auge zu behalten wurde der letzte Boxenstopp entsprechend taktisch eingeleitet.

Nach 16 Rennrunden kam der Derscheid BMW an die Box, wo aber leider mehrere andere Fahrzeuge die Tanksäule blockierten. Routiniert wich die Derscheid Crew an eine komplett andere Box aus. Trotzdem wurde Tanken, Räder und Fahrer wechseln sehr schnell und Hand in Hand erledigt. Da auch dort viele Fahrzeuge standen bescherte uns das Ausweichen aber auch so eine 10 Sekunden längere Standzeit, bevor Derscheid den BMW über den Kurs treiben konnte.

Der Mercedes der Autoarena saß uns im Nacken und drückt mächtig. Mit konstant schnellen Rundenzeiten konnte Derscheid aber den Konkurrenten auf Distanz halten und so wurde das Team nach 4 Stunden Fahrzeit auf Platz 2 in der Klasse bei 10 Konkurrenten abgewunken.

Michael hat einen super Turn gefahren, und meine Mannschaft hat einen guten Job gemacht. Zum 6 h Renen werden die Karten neu gemischt. Vielleicht geht ja dann noch was mehr nach vorne, so ein mit dem Ergebnis zufriedener Teamchef.

Das 6h Opel Rhein Ruhr Pokal Rennen findet am ersten Septemberwochenende wieder auf der Nürburgring Nordschleife statt.

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