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Podiumsplatz trotz widriger Bedingungen.

Zum 2. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft war das Team Derscheid Motorsport an den Nürburgring gereist.

Mit mehr als 190 Fahrzeugen versprach der 2. Lauf spannenden Motorsport vom Feinsten und war auch eine Bewährungsprobe

für die vom DMSB eingeführten 2 Speed Zonen, bei denen die Geschwindigkeit auf 200 bzw. 250 km/h reduziert ist.

Der BMW 325i des Meisterteams war wie immer sehr gut vorbereitet. Mit Reifenpartner Michelin wird derzeit an der optimalen

Abstimmung für den neuen Michelin Reifen S8L gearbeitet. Im heimischen Much war das Fahrzeug nach Absprache mit den

Michelin Ingenieuren neu vermessen und eingestellt worden. Michael, der die Fahreindrücke aus dem abgebrochenen

VLN Lauf noch im Gedächnis hatte, schickten wir dann bei herrlichstem Sonnenschein zu den Testrunden.

Die jede Runde erhobenen Messdaten wiesen in die richtige Richtung.

Dann kam ein unheilvoller Funkspruch. Stehe in Breidscheid und habe keine Servolenkung und die Kontrollleuchte Lima ist an.

Marco und Oli wechselten dann in Breidscheid den Keilriemen und die Testarbeiten konnten weitergehen.

Rolf übernahm zwischenzeitlich und konnte auch noch Eindrücke vom neuen Reifen gewinnen.

Beim Check nach der Abnahme stellten wir dann fest dass die Spannrolle am Keilriemen gebrochen war.

Diese wurde noch getauscht. Ebenfalls machte die Antriebswelle hinten links Probleme die die Jungs auch noch vorsichtshalber wechselten.

Dann wurde das Auto nochmal in Abstimmung mit den Reifentechnikern um gemessen und wir waren zum Training recht zuversichtlich.

Samstag zeigte die Eifel dann Ihr wahres Gesicht. Es lag schon Niesel in der Luft und wir wussten eine gute

Trainingszeit war nur zu Anfang möglich. Wir schickten Michael dann mit neuen Reifen los und die Zeit langte zu Startplatz 1


in der Klasse bei 13 Autos. Da der Niesel immer stärker wurde, konnte die Konkurrenz die Zeit nicht mehr toppen.

In der Startvorbereitung stellte sich dann die Frage Regen, Cut Slicks oder Slicks. Da fast alle auf Regen standen

entschieden wir uns auch auf angefahrene Regenreifen zu setzen. Wir hätte es besser wissen müssen, denn bereits

nach einer Runde trocknete die Strecke durch die 190 Fahrzeuge so schnell ab, dass die Regenräder sich anfingen

aufzulösen. Die Konkurrenz hatte die Situation vor uns erkannt und war eine Runde schon früher auf Slicks gegangen

und uns so schon mächtig Rückstand eingeschenkt. Wir wechselten dann auch auf Slicks und Michael ging wieder raus.

Kurz danach standen wir mit einer Zeitstrafe von 35 Sekunden auf dem Boxenmonitor. Bei der Ausfahrt aus der Boxengasse

hatten wir das Tempolimit von 50 km/h überschritten, was von der Rennleitung mit der Zeitstrafe geahndet wurde.

Mit den 35 Sekunden on Top lagen wir mit fast 2 Minuten Rückstand auf einem sicheren 3. Platz als nach 13 Runden

dann der Himmel wieder partiell seine Schleusen öffnete. Michael kam rein und Rolf übernahm dann auf Regenreifen den BMW.

Klar war wenn die anderen keine Fehler machten, dann konnte der Rückstand nicht geknackt werden.

Somit entschieden wir uns das Auto bei den schwierigen Bedingungen nicht mit einem Ritt auf der Rasierklinge zu riskieren

und den 3. Platz bei 13 Konkurrenten zu halten und somit wichtige Punkte zu sichern.

Wir sind mit dem Ergebnis sicherlich heute nicht ganz zufrieden, aber hier gilt der Respekt auch den starken,

teils professionellen Fahrern auf unseren Konkurrenzfahrzeugen die heute einen besseren Job als wir gemacht habe.

 

Bis zum 3. Lauf im Juni werden wir auch noch Analysen machen und mit Verbesserungen reagieren, so ein mit dem Ergebnis nicht ganz zufriedener Teamchef.

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